Aulendorfer Jugendliche sollen Verantwortung zeigen

Im Spitalweg in Rugetsweiler hat die Stadt Aulendorf ein Platz für Jugendliche bereit gestellt. An diesem Ort treffen sich die Jugendlichen regelmäßig. In der letzten Zeit kam es jedoch des Öfteren zu Problemen wegen Lautstärke, Holzdiebstahl oder Urinieren, unter denen vor allem die Anwohner leiden mussten. Auch die Polizei musste schon einige Male anrücken. Aufgrund dieser Probleme trafen sich am Mittwoch Vertreter der Polizei, Verantwortliche der Stadt und der Jugendarbeit in Aulendorf, Anwohner, sowie die Jugendlichen selbst, um die momentane Lage zu besprechen und eine Lösung zu finden.

Hier gehts zum vollständigen Artikel in der SZ vom 30.05.2013

Jugendtreff in der Gemeinde – Ihre/Eure Meinung ist gefragt!

Aus dem Amtsblatt der Gemeinde Schlier, Nr. 22 vom Freitag, den 31.05.2013 (49. Jahrgang):

In der letzten Gemeinderatssitzung hat der neue Sozialarbeiter Marco Eckle seine Überlegungen und Planungen über die Zukunft der Jugendbetreuung in der Gemeinde vorgestellt.

In einem ersten Schritt sieht er einen Bedarf vorrangig im Schlierer Bereich, da dort seine Zielgruppe der 12- bis 14-Jährigen geburtenmäßig am stärksten vertreten ist und in Unterankenreute im “Heimle” bereits eine gewisse “Grundversorgung” besteht. Diese soll dann aber in den nächsten Schritten ausgebaut werden.

Seine Vorstellungen für Schlier gehen dahin, dass das bisherige Juca-Häuschen von Wetzisreute nach Schlier auf die Fläche hinter dem Rathaus am Wagnerweg umziehen soll und an 2 Tagen in der Woche von 16:00 – 20:00 Uhr geöffnet ist und betreute Aktionen stattfinden sollen.

Da sich der Gemeinderat mehrheitlich diesen Plänen v.a. hinsichtlich des Standortes nicht anschließen konnte, wurde vereinbart, Anregungen, Vorschläge, Kritik und Meinungen aus der Einwohnerschaft und natürlich auch von den jungen Menschen, die es angeht, zu sammeln.

Ausführliche Informationen und Pläne zu den Vorstellungen von Herrn Eckle sind deshalb im Eingangsbereich des Rathauses in Schlier bis Mitte Juni 2013 ausgehängt. Zu diesen erhoffen wir eine Menge Resonanz und natürlich auch alternative Vorschläge.

Artikulieren kann man sich auf verschiedene Art und Weise: gleich bei den Aushängen steht eine Box, in die eine Nachricht eingeworfen werden kann, aber auch telefonisch oder per Mail an Herrn Bauser, Tel. (07529) 977-40, bauser@schlier.de oder Frau Veser Tel. (07529) 977-45, veser@schlier.de

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung! Eltern sagen es bitte ihren Kindern weiter. Danke!

Bürgermeisteramt

Offene Kinder- und Jugendarbeit: Bericht zur öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 07.05.13

Sozialarbeiter Marco Eckle hat Grundlagen für seine Tätigkeit als Kinder- und Jugendbeauftragter erarbeitet und seine Planungen auch mithilfe einer Geburtenstatistik konkretisiert.

Das Heimle in Unterankenreute hat nach seinen Aussagen einen festen Mitgliederstamm, bei dem auch weitere Jugendlichen über 15 Jahren willkommen sind. Zu der Gruppe, die das bisherige Juca besucht hat, erklärt er, dass diese Jugendlichen über 15 oder 16 Jahre alt sind. In diesem Alter – so Eckle – sei grundsätzlich kein großes Interesse an einem offenen Jugendtreff mehr vorhanden.

Seine Zielgruppe sieht er in der Gruppe der 12- bis 13-Jährigen, von denen sich eine größere Anzahl schon bei der Jugendwerkstatt eingebracht hätten. Insgesamt zeigen sich rund 24 junge Menschen vorwiegend aus den Ortsteilen Schlier und Umgebung interessiert. Diese Kernzielgruppe wird in den nächsten 2 Jahren im Hauptteilort Schlier wohnen, weshalb er den möglichen neuen Standort des Juca vorrangig im Schlierer Bereich sucht.

Diese Intention wird auch von den Ergebnissen der Geburtenstatistik getragen, die für das Geburtenjahr 2000 – also seine Zielgruppe – über doppelt so viele Kinder im Schlierer wie im Unterankenreutener Bereich aufzeigt. Die Zielsetzung bis 2016 kann durchaus sein, ein offenes Angebot für junge Menschen ab 12 Jahren auch in Unterankenreute zu etablieren. Von dem Beibehalten des bisherigen Standorts bei der Halle in Wetzisreute rät er ab, da diese Lage eine Cliquenbildung fördere und es an sozialer Kontrolle mangele.

Er würde das mobile Jucahaus, das im Übrigen zwischenzeitlich gereinigt wurde, auf die zwischen dem Rathaus und dem Kindergarten gelegene Grünfläche versetzen und eine geregelte und begrenzte Öffnungszeit an 1-2 Nachmittagen von 16:00 – 20:00 Uhr in der Woche anbieten. Die Kosten für den Umzug setzt er auf rund 1.000 € zzgl. des Strom und Kanalanschlusses an.

Ein Gemeinderat sieht sich in einer großen Zwickmühle, da für ihn unbedingt für beide Hauptteilorte ein gemeinsamer, zentral gelegener Jugendtreff wünschenswert wäre. Herr Eckle möchte die Unterankenreutener mit diesem Vorschlag nicht benachteiligen, sieht aber im Schlierer Bereich momentan einen größeren Handlungsbedarf und würde dann in einem schleichenden Prozess die Jugendarbeit zusammen mit dem Heimle öffnen.

Ein Mitglied sieht den bisherigen zentralen Standort in Wetzisreute als nicht erfolgreich. Außerdem fehle es für die Jüngeren an einer Busverbindung. Deshalb sei Schlier eine echte Alternative.

Etliche Gemeinderäte sehen den Standort im Wagnerweg sehr kritisch – Probleme mit den Anwohnern seien zu befürchten. Herr Eckle kann diese Bedenken bei einer kontrollierten Jugendarbeit und nur 2 geöffneten Nachmittagen nicht teilen.

Außerdem müssten diese junge Menschen soziale Verantwortung und Rücksichtnahme lernen. Und das Argument der Lärmbelästigung ist für ihn angesichts der im Rahmen der Dorfentwicklung angedachten Nutzung dieses Areals als Mehrgenerationenspielplatz nicht treffend.

Aus dem Gremium werden weitere Stimmen laut, die nach den Gesamtkosten und Alternativstandorten wie z.B. die alte Schule in Schlier fragen. Außerdem müsste die altersmäßige Trennung bzw. Zielgruppe genauer definiert und auch für die Älteren (über 14 Jahre) ein Angebot gemacht werden. Es wird vorgeschlagen, relativ kurzfristig eine Alternative zum Wagnerweg zu suchen, damit die jetzt noch vorhandene Dynamik und der Enthusiasmus der jetzt engagierten Jugendlichen nicht verloren gehe.

Trotzdem brauche eine solche Sache etwas Zeit zum Reifen.

Es wird vorgeschlagen, das Jucahäuschen vorläufig am jetzigen Standort in Wetzisreute zu belassen und kurzfristig hier mit einer gemeinsamen Jugendarbeit zu beginnen.

Die alte Schule in Schlier oder andere bauliche Möglichkeiten sollen auf ihre Sanierungsbedürftigkeit- und Geeignetheit geprüft werden. Letztlich kommt man überein, die Planungen des Sozialarbeiters für eine gewisse Zeit im Rathaus öffentlich darzulegen und um Anregungen und Kritik aus der Einwohnerschaft zu bitten.

 

Hier geht es zu einem Kommentar von Adelinde Schwegler zum Artikel in der SZ.

Mädchen reparieren Billardtisch im Jugendtreff

Aktiv in Aulendorf

AULENDORF / sz „Wir reparieren unseren Billardtisch“ hieß es am 14. und 16. Mai im offenen Kinder- und Jugendtreff in Aulendorf. Gemeinsam mit Klaus Poppenmaier und den beiden Jugendbegleitern Kathrin Kullak und Roman Wansiedler wurde der nunmehr in die Jahre gekommene Tisch mit Fünftklässlerinnen wieder in Stand gesetzt. „Zur Freude der zahlreichen jungen Helferinnen und Helfer aus dem Treff und der Klasse 5. Realschule winkt nun ein Besuch des Hochseilgartens in der Dobelmühle“, berichtet Isabella Klaschka, Sozialpädagogin des CJD Bodensee-Oberschwaben.

Hier gehts zum vollständigen Artikel in der SZ vom 21.05.2013