SZ-Sommerinterview: „Das bürgerliche Engagement in der Jugendarbeit ist groß“.

Im Verlauf des Sommerinterviews der Schwäbischen Zeitung mit Fraktionsvorsitzenden des Aulendorfer Gemeinderates wurde auch Vergangenheit, Gegenwart und die zu gestaltende Zukunft der Offenen Kinder- und Jugendarbeit thematisiert. Hier ein Auszug aus dem Interview:

Nach dem Verkauf des Hofgartens an Familie Spähn soll in die Osteria eine Brauereiwirtschaft kommen. Der Kinder- und Jugendtreff braucht daher eine neue Heimat. Welche Möglichkeiten sehen Sie? 

Günter Spähn: Es ist sehr gut, dass eine Halle am Bahnhof in Betracht gezogen wird als neuer Jugendtreff. Die Stadt muss sich so schnell wie möglich mit den Eigentümer einig werden, damit wir dieses Jahr neue Räume für die Jugend haben. Vom Gebäude und der Lage wäre es gut. Die Wohnbebauung ist gering und nach hinten raus haben die Jugendlichen Platz im Freien. Für dieses Jahr kann der Jugendtreff in der Osteria bleiben. Wenn die Verhandlungen dann noch nicht abgeschlossen sind, geht es auch ein paar Monate länger.

Christof Baur: Den Auszug des Jugendtreffs aus der Osteria sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Mit einem lachenden, weil ich die neue Nutzung sehr gut finde. Mit einem weinenden, weil solche Räumlichkeiten sehr schwer wiederzufinden sind. Die Lage war optimal und der Treff wurde von den Jugendlichen akzeptiert. Mit der Halle am Bahnhof muss man sehen wie es sich entwickelt. Die gewachsenen Strukturen in der Jugendarbeit müssen wir nachhaltig sichern. Der Jugendtreff kann nicht von Jahr zu Jahr in ein Provisorium umziehen, Das können wir den Jugendlichen nicht zumuten. Da ist die Stadt gefordert.

 

Hier geht es zum vollständigen Interview in der Schwäbischen Zeitung vom 30.08.2013

Gemeinsam “entsiegeln”, zusammen „renaturieren“

Mit Sicherheit ein Verlauf, der innerhalb der Offenen Kinder- und Jugendarbeit nicht allzu alltäglich ist: Das Nachvollziehen und die aktive Teilnahme am Prozess der Entsiegelung einer in die Jahre gekommenen Sportplatzfläche in Wetzisreute.

Nach einer Beschlussfassung des Gemeinderates der Gemeinde Schlier soll ein Teilbereich des Areals, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch ein Beach-Volleyballfeld befindet nun schrittweise attraktiver gestaltet werden und zukünftig Räume für Kommunikation oder auch zum Ausruhen, insbesondere für ältere Jugendliche, bieten.

Um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen wird in einem ersten Schritt der “in die Jahre gekommene” Gummibelag in Eigenregie, gemeinsam mit jungen Menschen aus der Gemeinde entfernt. Tatkräftige Unterstützung kommt dabei von aktiven Jugendlichen aus dem Treff Bodnegg.

Gleichzeitig wird an einem Planungs- bzw. Gestaltungskonzept für die Fläche gearbeitet, das im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 08.10.2013 zur Diskussion gestellt wird.

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