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„Ankommen, weiterziehen, Aufbruch, verweilen“ – Mehr als 20 junge Menschen gestalten die innerstädtische Aulendorfer Kornhausfläche um

Kornhausfläche Aulendorfer Kokons Naturale Objekte Marco Eckle Gestalter 4

Das umfangreiche, von der bundesweiten „Ich kann was!“-Initiative geförderte und mit Unterstützung des IfSB Ravensburg durchgeführte Gestaltungsprojekt steht vor dem Abschluss. Am 16.11.2015 waren zwei der insgesamt drei Kokons auf der Aulendorfer Kornhausfläche fertig gestellt. Ca. 60 Meter Seil markiert seit einigen Wochen die große, innerstädtische Ausstellungsfläche, die auch bereits für Interessierte frei begehbar ist.

Mehrere Monate der Gestaltung und Umgestaltung, angefangen vom Modellbau bis hin zur konkreten „Modellierung“ der Fläche und schließlich der Erstellung der 3 „naturalen Objekte“ liegen hinter den TeilnehmerInnen. Mehr als 20 junge Menschen konnten für den Gedanken gewonnen werden, das gestalterische Potenzial einer seit über 5 Jahren brachliegenden, innerstädtischen Fläche zu entdecken und für eine Umwandlung in einen temporären „Ausstellungsraum“ zu nutzen. So wurden die Innenräume der 3 „Kokons“ nicht nur mit Ziegeln aus dem alten Mauerwerk des ehemaligen Aulendorfer Kornhauses versehen. Die Objekte wurden durch eine Wegführung miteinander in Beziehung gesetzt, deren Umrandung aus ca. 300 Jahre alten Fundamentsteinen des historischen und 2009 abgerissenen Gebäudes besteht.

Mit ihren bis zu 3 Meter Höhe sind die „Aulendorfer Kokons“ als innerstädtische Gestaltungsobjekte gut zu erkennen. Passanten erreichen die Fläche vom Aulendorfer Bahnhof aus in wenigen Minuten. Die im Projekt realisierte Wegführung erschließt die Fläche und leitet Besucher zu den 3 „naturalen“ Plastiken aus Baustahl und Weiden. Alle 3 Objekte sind begehbar.

Es besteht das Anliegen der Projektteilnehmer an die Besucher, die auf der Fläche befindlichen Materialien dort zu belassen und diese nicht zu verschieben oder mitzunehmen.Sämtliche auf der Fläche verbliebenen, zum Teil mehrere hundert Jahre alten Baustoffe sowie die darauf und dazwischen entstandene, urwüchsige Vegetation sind Teil der naturnahen Installation.

Durchgeführt werden konnte das Projekt durch die Mitwirkung zahlreicher aktiver und aufgeschlossener Gruppen und Einzelpersonen. Hier gilt, neben dem begleitenden Handwerk, dem Betriebshof und der Stadtverwaltung Aulendorf, ein besonderer Dank den Gruppen des IfSB Ravensburg, der Grundschule Aulendorf, der Werkrealschule Aulendorf sowie der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Aulendorf und des Offenen Kinder- und Jugendtreffs.

„Ankommen, weiterziehen, Aufbruch, verweilen“. Die drei Kokons werden öfters in diese Richtung interpretiert. Ob bzw. wie lange die Objekte auf der Kornhausfläche  bleiben können ist ungewiss. Für den Fall einer möglichen „Versetzung“ wurden sie im Vorfeld als mobile Plastiken konzipiert

Weitere Informationen zum Projekt via Mail über:

Marco Eckle, Freier Gestalter/Sozialarbeiter unter mikrospenden@googlemail.com

 

Impressionen von der Kornhausfläche in Aulendorf:

Kornhausfläche Aulendorfer Kokons Naturale Objekte Marco Eckle Gestalter 4 Kornhausfläche Aulendorfer Kokons Naturale Objekte Marco Eckle Gestalter 3 Kornhausfläche Aulendorfer Kokons Naturale Objekte Marco Eckle Gestalter 2 Kornhausfläche Aulendorfer Kokons Naturale Objekte Marco Eckle Gestalter

 

Weiterführende Informationen der lokalen Presse:

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Auf-der-Kornhaus-Flaeche-entsteht-Kunst-_arid,10228796_toid,84.html#

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Umgestaltung-der-Kornhausflaeche-beginnt-_arid,10270877_toid,84.html