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Naturbezogene, offene Kinder- und Jugendarbeit in Aulendorf: Bilanz eines Jahresprojektes

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6 Baustahlmatten, 10 Stahlrohre, über 60 laufende Meter Weiden und ca. 60 Meter schwarzes Seil. Eine mehrwöchige Gestaltung einer innerstädtischen Brachfläche, auf der über 300 Jahre ein historisch bedeutsames Gebäude, das ehemalige Aulendorfer Kornhaus, seinen Platz fand. Über 20 interessierte TeilnehmerInnen, die die Höhen und Tiefen gestalterischer Arbeit hautnah erfahren haben und insgesamt 3 „Kokons“, die nun in den nächsten Monaten das öffentliche Bild der Kornhausfläche in Aulendorf prägen werden. Dies ist nur eine Auswahl an Fakten, rund um das von der bundesweiten „Ich kann was!“-Initiative geförderte Jahresprojekt der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Aulendorf.

Ein steiniger Weg.

Dabei war der Weg zur realisierten Installation alles andere als leicht. Zunächst als Förderprojekt für die Gemeinde Bodnegg vorgesehen, sah die Planung vor, am Ortseingang der Gemeinde ein Ensemble aus 2 naturnahen Plastiken aus Baustahl und Weiden zu fertigen. Nachdem, auch nach einer intensiven Suche an der Schule und innerhalb des Netzwerkes der Offenen Kinder- und Jugendarbeit dort nicht genügend Interessierte für das Projekt gefunden werden konnten, erfolgten erste Überlegungen einer Verlagerung des Projektes von Bodnegg nach Aulendorf. Über einen für die Objekte passenden Standort wurde kontrovers innerhalb der Verwaltung diskutiert. Mit einer knappen Mehrheit im technischen Ausschuss fiel die Entscheidung schließlich auf die Aulendorfer Kornhausfläche, einen sensiblen Platz der eng verbunden ist mit kommunalpolitischen Debatten und Entscheidungen. Noch heute erinnern sich zahlreiche Passanten an das die Unterstadt prägende Kornhaus, das nach langen Debatten schließlich 2009 abgerissen wurde.

Kinder- und Jugendarbeit öffnet sich für die Themen Stadtgeschichte und Stadtentwicklung

Auf was aber verweisen nun die 3 Plastiken, die z.T. unter dem Einsatz der auf der nach dem Abriss auf der Kornhausfläche verbliebenen Materielien erstellt wurden? Lassen sich hier Bezüge zu urtypischen Kornspeichern ziehen, wie sie z.B. in Ägypten oder Mali noch heute zu entdecken sind? Sind es neu entstandene, innerstädtische Orte mit dem Verweis auf zwischenmenschliche Kommunikation, die auf den Wunsch nach einer „Wiederbelebung“ einer seit Jahren brachliegenden Fläche hindeuten? Was auch immer sie sind, sie bieten das Potenzial, gerade für junge Menschen aus Aulendorf, sich eingehender mit der Stadtgeschichte auseinanderzusetzen und bei Interesse auch zukünftig planerisch, gestalterisch, z.B. im Rahmen von Stadtentwicklungsprogrammen, eine aktive Rolle zu gestalten.

 

Impressionen von der Kornhausfläche:

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Kornhausfläche Aulendorfer Kokons Naturale Objekte Marco Eckle Gestalter Kornhausfläche Aulendorfer Kokons Naturale Objekte Marco Eckle Gestalter 2 Kornhausfläche Aulendorfer Kokons Naturale Objekte Marco Eckle Gestalter 3 Kornhausfläche Aulendorfer Kokons Naturale Objekte Marco Eckle Gestalter 4

 

Impressionen vom ehemaligen, Aulendorfer Kornhaus, fotografiert von Andreas Praefcke, und der noch vor kurzem brachliegenden Fläche:

KornhausgasseOriginalAulendorfKornhausKunstGestaltungKokons

 

 

Links zur begleitenden Berichterstattung durch die Schwäbische Zeitung:

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Naturkunst-an-Bodneggs-Ortseingang-_arid,10128273_toid,526.html

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Auf-der-Kornhaus-Flaeche-entsteht-Kunst-_arid,10228796_toid,84.html

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Umgestaltung-der-Kornhausflaeche-beginnt-_arid,10270877_toid,84.html

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Aulendorfer-Kunstkokons-sind-fertig-_arid,10356097_toid,84.html

 

Ansprechpartner für das Projekt:

Marco Eckle, Freier Sozialarbeiter,Gestalter, via Mail unter: mikrospenden[ät]googlemail.com